Böcherer will den Sieg

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Beim Ironman Italy am kommenden Wochenende geht es für mich um Einiges: Nach einem nahezu perfekten Frühjahr und einem schwierigen Sommer mit dem Ausstieg bei der Ironman-Europameisterschaft in Frankfurt will ich mich nicht nur wieder zeigen. Ich peile in Italien nicht weniger als den Sieg und damit die vorzeitige Qualifikation für den Ironman Hawaii 2019 an. Ich hatte nach einem super Einstieg ins die Saison im Juli mit einem Übertrainingssyndrom zu kämpfen und es hat eine ganze Zeit gedauert, um wieder richtig in Form zu kommen. Leider bewegen wir uns als Profis ja immer nah am Limit und da gehört das Scheitern dazu. Auch Jan Frodeno, der zu den Besten unserer Sportart zählt, kann jetzt leider zwei Jahre in Folge auf Hawaii kein gutes Ergebnis vorweisen. Wenn so etwas passiert, kann man nur daraus lernen und das Beste aus der Situation machen.

 

Während eines Familien- und Trainingsurlaubs an der französischen Atlantik-Küste kam ich im Sommer langsam wieder in Schwung und konnte bei einer schweren Mitteldistanz in Geradmer mit einem zweiten Platz meine steigende Form bereits zeigen. In den letzten Wochen war ich dann in der Schweiz bei meinem Trainer Lubos Bilek. Die Schweizer Berge haben mich so richtig beflügelt. Ich konnte das gleiche Trainingsprogramm durchziehen wie vor den beiden Ironman-Europameisterschaften 2016 und 2017 und fühle mich sehr stark. Ich habe richtig Bock auf das Rennen und kann es nicht abwarten, in allen drei Disziplinen zu zeigen, was ich drauf habe!

 

In Italien geht es dabei vor allem um ein gutes Rennen. Mein Ziel ist dabei aber klar. Man weiß zwar nie, was passiert, aber ich möchte gewinnen! Dafür habe ich trainiert und dafür fühle ich mich bereit.

 

Ein Sieg würde auch die vorzeitige Qualifikation für den Ironman Hawaii bedeuten und damit Spielraum für eine freie Saisonplanung 2019 bieten. Bei meinem letzten Auftritt auf Hawaii wurde ich im Jahr 2016 Fünfter.

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