Form steigt – Aufwärtstrend fortgesetzt

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Bis zur letzten Laufrunde hatte ich bei der harten Mitteldistanz des Triathlon de Geradmer in den französischen Vogesen alle Chancen auf den Sieg. Nach gutem Schwimmen hatte ich auf dem Rad über 90 Kilometer mit mehr als 1.700 Höhenmetern fast allein für das Tempo an der Spitze gesorgt und die meisten meiner Konkurrenzen nach und nach abgeschüttelt. Nur der Franzose Tom Lecomte biss sich hartnäckig an meinem Hinterrad fest.

 

Zwar konnte ich mich auf den letzten Kilometern einen kleinen Vorsprung von 40 Sekunden erkämpfen, doch ich habe leider den zweiten Wechsel vermasselt, da kam Tom wieder ran und wir sind zusammen auf die Laufstrecke. Hier versuchte ich mehrmals vergeblich, den Lokalmatadoren abzuschütteln. Und dann hat er mich auf den letzten 7 Kilometern mit einer Konterattacke kalt erwischt. Zu dem Zeitpunkt hatte ich ein kleines Energietief und konnte nicht reagieren.

 

Trotzdem bin ich mit meiner Form drei Wochen vor dem Ironman Italia sehr zufrieden. Ich bin gut und kraftvoll geschwommen, das war besser als bei den meisten anderen Rennen in diesem Jahr. Auf dem Rad und beim Laufen bin ich auch gut unterwegs gewesen und habe mich stark gefühlt. Das war ein guter Test, zumal ich nach guten Trainingswochen alles andere als frisch in das Rennen gegangen bin. Natürlich hätte ich lieber gewonnen, aber das geht so schon alles in Ordnung. Ich glaube, den Sieg habe ich selbst in der zweiten Wechselzone verschenkt.

 

Beim Ironman Italien in der Emiglia Romagna geht es für mich dann um den Sieg und die frühzeitige Qualifikation für den Ironman Hawaii 2019.

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