Taktische Fehler verhindern besseres Ergebnis

Veröffentlicht am

Dass ich beim superkurzen Internationalen Walliseller Triathlon über 600 m Schwimmen, 14 Kilometer Radfahren mit Windschattenfreigabe und 4 Kilometer Laufen nicht unbedingt ein Kandidat für den Sieg war, war mir schon vor dem Start bewusst. Doch mit dem 8. Platz bin ich nicht zufrieden. Ich habe beim Schwimmen einen taktischen Fehler gemacht und musste auf dem Rad dann alles geben, um die erste Gruppe einzuholen. Das hat zwar funktioniert, aber ich war erst kurz vor dem zweiten Wechsel in der Führung – und hatte auf dem Weg viel Kraft gelassen.

Zu allem Überfluss bin ich dann Vollgas in die zweite Wechselzone gerauscht, weil ich die Dismount Line verpasst habe. Resultat: 10 Sekunden Zeitstrafe beim Laufen. Allerdings konnte ich das Tempo der jungen Spezialisten ohnehin nicht mitgehen. Meine Beine waren vom Radfahren leider etwas zerstört. Ich finde es großartig, welches Niveau der Triathlonnachwuchs mittlerweile auf breiter Front erreicht hat. Da kann ich nur die Cap ziehen und mich darüber freuen.

Ganz vorn sprintete der Saarbrücker Valentin Wernz vor Andrea Salvisberg (SUI) und dem Rostocker Johannes Vogel zum Sieg. Ich – Jahrgang 1983 – erreichte mit meinem 8. Rang als einziger vor 1990 geborener Triathlet die Top Ten. Ich habe mich zwar aufgrund der Trainingsleistungen ein wenig mehr ausgerechnet, aber das nehme ich jetzt als Motivation mit in die Rennen über meine gewohnten Strecken.

Schon in einer Woche wartet bei der Challenge Gran Canaria der nächste echte Härtetest über die Mitteldistanz. Dort triffe ich unter anderem auf den starken Schweden Patrik Nilsson und den Hawaii-Sieger Patrick Lange.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.