Ungewohntes Wettkampfformat für den Ironman – Ich messe mich mit Kurzstreckenspezialisten

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Wenn am kommenden Sonntag als Auftakt der Schweizer Triathlonsaison die 9. Auflage des Internationalen Walliseller Triathlon stattfindet, treffen vor allem Kurzstreckenspezialisten aufeinander. Auch in diesem Jahr haben sich einige internationale Top-Athleten angekündet. Neben den Brüdern Salvisberg aus Wallisellen stehen bei den Männern etwa Thibaud Decurnex oder Paul Reitmayr sowie einige starke Nachwuchsathleten am Start. Bei den Frauen kämpfen gegen Titelverteidigerin Jolanda Annen hochkarätige Athletinnen wie Petra Kurikova oder Anja Knapp um den Sieg.

Für mich ist das Rennen über 600 Meter Schwimmen, 14 Kilometer Radfahren und vier Kilometer Laufen ein eigentlich gänzlich ungewohntes Format. Ich habe mich schließlich voll und ganz der Langdistanz verschrieben. Mit dem Rennen, bei dem auf dem Rad das Windschattenfahren erlaubt ist, will ich mich bewusst neuen Reizen aussetzen und über meine eigenen Grenzen hinausgehen. Normalerweise kann ich meine Rennen auf dem Rad vorentscheiden. Dieser Stärke bin ich in Wallisellen beraubt und muss mich zu Fuß der viel höheren Grundschnelligkeit der Kurzstreckler stellen. Ich möchte mit dem Einsatz vor allem den Motor durchpusten und Spaß haben. Dass ich mich dabei vor den Spezialisten trotzdem nicht verstecken muss, habe ich in Wallisellen bereits mehrfach mit Top-Ten-Platzierungen bewiesen.

Über das ganze Wochenende werden in Wallisellen etwa 1.300 Athleten am Start sein. Zum ersten Mal werden die beiden Rennen der Profis im Live-Stream auf der Website und auf Facebook zu sehen sein. Die Übertragung startet am Sonntag um 11:50 Uhr.

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